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Global gibt es bezüglich Wasser sowohl ein Qualitäts- als auch ein Quantitätsproblem:

1. Weltweit haben 1,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser Verunreinigtes Wasser bewirkt ca. 80 % aller Krankheiten in der Dritten Welt.

2. In den letzten 100 Jahren hat sich die Weltbevölkerung verdreifacht, der Wasserverbrauch versiebenfacht. Die verfügbare Wassermenge pro Kopf hat sich dadurch allein seit 1970 um 40 % verringert. Schon jetzt leiden 1,3 Milliarden Menschen unter Trinkwassermangel.

Der Artikel des Netzwerks "Water for all" zeigt fehlgeschlagene Wasserprivatisierungen in Argentinien, den USA, Bolivien, Indonesien, Südafrika und Großbritannien auf.

Eine Studie zum Thema GATS und Wasser - unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen in den Ländern Philipen und Kolumbien - von Save the Children UK.

Das Allgemeine Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (General Agreement on Trade in Services: GATS) hat die Liberalisierung von Dienstleistungen, darunter öffentliche Dienste wie die Wasserversorgung, zum Ziel. Durch dieses Abkommen ist der Zugang von Milliarden Menschen zu sauberem Wasser gefährdet.

Global Water Corporations Seek New Public Hand-outs

Eine kritische Analyse des "World Panel on Financing
Water Infrastructure" - Report, geleitet von Michel Camdessus.

Die Frage der Wasserversorgung ist in den letzten Jahren zu einem der meist diskutierten globalen Themen geworden. Die Konzerne sehen hier einen der letzten großen profitablen Märkte. Doch die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass Privatisierung keineswegs Qualität und Umfang der Trinkwasserversorgung steigert. Eher im Gegenteil.

Ein Report der Organisation Right to Water im Vorfeld des G8 Gipfels in Evian zeigt, wie die EU versucht, öffentliche Gelder zu benutzen, um die Privatisierung der Wasserversorgung voranzutreiben. Gelder, die eigentlich für Förderungen der Entwicklungsländer eingesetzt werden sollten.

Im September 2002 veröffentlichte das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft eine Studie, aus der deutlich hervorgeht, dass derzeit für Österreich in der Wasserwirtschaft keine allzu großen Profite zu erwarten sind...

The government commitments of the past decade provide a foundation for the eradication of poverty, water-borne diseases and gender inequities. However, successful implementation relies on a better understanding of the different roles and responsibilities women and men have in water access and use; health, sanitation and hygiene; environmental health and ecosystem stability; and public versus private services.

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