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GATS und Entwicklungspolitik („McGATTS“)
Die von der WTO kontrollierte Welthandelsordnung hat eine massive Tendenz, reiche Staaten gegenüber armen Staaten zu bevorzugen und reiche Unternehmen gegenüber sozial schwachen Menschen. Die bisher ausverhandelten WTO-Regeln bringen den sogenannten „Entwicklungsländern“ in Summe keinen Nutzen. Sie verlieren nach Berechnungen der UNCTAD1 täglich 1,9 Milliarden Dollar allein durch unfaire Handelsbedingungen. Das ist 14 mal so viel, wie sie in der gleichen Zeit an „Entwicklungshilfe“ erhalten. Mit GATS soll nun auch der Dienstleistungssektor unter WTO-Regeln liberalisiert und weltweit schrankenlos dem Zugang Multinationaler Unternehmen geöffnet werden.
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Ein 22 Seiten starkes Papier mit Beispielen von Liberalisierungen und Privatisierungen aus den Entwicklungsländern inklusive Protesten dagegen. |
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Ein Text von Thomas Fritz ( BLUE 21 - Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt und Entwicklung e.V. ) |
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„Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Liberalisierung des Handels mit Dienst-leistungen den globalen Wohlstand stärkt und Wohlstandsgewinne von bis zu 130 Milliarden US-Dollar/Euro bringen wird. Davon werden vor allem die Entwicklungsländer überproportional profitieren. Wer für "fair trade" mit den Entwicklungsländern ist, kann nicht gegen das GATS sein.“
Zitiert nach der Website des BM für wirtschaftliche Angelegenheiten .
Kontakt: ingrid.nemec@bmwa.gv.at, Letzte Änderung am: 14.2.2003)
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An analysis of the European Union`s GATS requests of developing countries.
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